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Nächstenliebe, Glauben, Hoffnung
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Humanitäre Vereinigung AKAMASOA

Anerkannte Gemeinnützigkeit durch Dekret (Verordnung) der Regierung Madagaskars Nr. 2004-164 vom 3. Februar 2004

Berichtsprotokoll  2014

  Liebe Freunde !   Wir hatten ein sehr gutes Jahr 2014 mit dem gesamten Volk von AKAMASOA und ein einziges Ereignis hat all unsere Bemühungen in einem besseren Licht erscheinen und uns die schwierigen Momente vergessen lassen, die wir in diesem zu Ende gegangenen Jahr zu meistern hatten,   In diesem Jahr 2014 gab es einen privilegierten Moment von unbeschreiblicher Intensität, den wir in Akamasoa erlebten: es waren Freunde aus aller Welt angereist, um sich mit uns auf dieser einmaligen Feier zu freuen und ihrer Bedeutung und Tiefe bewußt zu werden, sowie der Begeisterung, mit der sie vorbereitet und durchgeführt wurde.   Ich spreche von der 25-Jahresfeier von AKAMASOA, die wir am 19. Oktober feierten. Dieses Jubiläum hat bei all denjenigen, die teilhatten einen unvergesslichen Eindruck hinterlassen. Es herrschte große Freude, enorme Teilnahme, eine große Solidarität  und ein großer Stolz darüber, in einem Vierteljahrhundert ein außergewöhnliches Abenteuer realisiert zu haben und der Herausforderung gegen die extreme Armut, entgegen getreten zu sein, - etwas, das praktisch niemand für möglich gehalten hatte.   Aber für Gott, an den wir mit unserem ganzen Herzen glauben, ist alles möglich und er hat uns niemals allein gelassen!   Unter den Geladenen (Gästen) befanden sich der Präsident der Republik, Herr Hery Rajaonarimampianina und seine Frau und acht seiner Minister, sowie ebensoviele Sonderberater. Der Präsident der Republik wollte hiermit ein hochrangiges Zeichen dafür setzen, wie wichtig und bedeutend die Arbeit von AKAMASOA für das Wohl aller Armen und vor allem für die 12.000 Schulkinder ist.   Der Präsident der Republik hat am Ende der Messe gesagt: „ich dachte, herzukommen, um Sie zu ermutigen, aber in Wirklichkeit sind Sie es, die mich während dieser Messe ermutigt haben, meine Kräfte zu verdoppeln, um mich um die 22 Millionen von Malegassen im Hoheitsgebiet zu kümmern und um ihnen zu helfen, aus dieser Armut herauszukommen!“   Am Nachmittag stand ein Gesamtaufmarsch auf dem Programm, durchgeführt von 4.000 Schülern und 1.000 Arbeitern und Arbeiterinnen von AKAMASOA. Dies war von einzigartiger Schönheit.   Nachmittags saßen auf den Tribünen Gäste, die schon immer unser Werk unterstützt haben und die wir lieben: der Erzbischof von Tananarive, (Eure bischöfliche Gnaden) Odon Marie Arsène Razanakolona, der Apostolische Nuntius, Erzbischof Eugène Martin Nogent, sowie der Bürgermeister der Stadt Tananarive.   Eine Feier, die in die Analen von AKAMASOA eingehen wird ! Diese Feier wird noch lange in den Herzen unserer Schüler und den Erwachsenen nachhallen. Wir Menschen leben von schönen Erinnerungen, von guten Geschichten und dieses Fest des 25jährigen Jubiläums von AKAMASOA ist eine solche! Ganz sicher hat uns das nicht die anderen Probleme, gegen die wir all die 25 Jahre angekämpft haben, vergessen lassen. Auch dieses Jahr waren die sozialen Schwierigkeiten groß, weil das malegassische Volk keine Veränderungen gesehen hat, die es mit so viel Hoffnung erwartete. Die neue Regierung erhielt in diesem Jahr 2014 nicht -wie versprochen- die Hilfen der internationalen Gemeinschaft und konnte daher auch nicht die tägliche Dramaturgie der Bürger des Landes verbessern.   Somit haben wir die Hoffnung auf das Jahr 2015 gesetzt!   Aber diesmal, falls sich nichts zum Guten wendet, wird es keinerlei Entschuldigungen/Ausreden geben. Der wirtschaftliche Aufschwung ist von derartiger Notwendigkeit,  sonst ist mit dem Schlimmsten zu rechnen !   Die Bevölkerung ist erschöpft und müde, weiterhin auf die soziale Gerechtigkeit zu warten, die ihnen ihre Führungskräfte versprechen.   Die neu gewählten (Führungskräfte) müssen sich dessen bewußt sein, daß es keine größere Ehre gibt als seinem eigenen Volk zu dienen und den Schülern des eigenen Vaterlandes eine bessere Zukunft zu ermöglichen/bieten.   Das malegassische Volk erwartet mit Ungeduld das Ende der Korruption, der Misswirtschaft, des Egoismus und der Gleichgültigkeit seiner Führungskräfte im Hinblick auf die Probleme der Arbeitslosigkeit der Jugend, der abgeschobenen Alten ohne soziale Absicherung sowie der Witwen mit ihren zahlreichen Kindern.   Dieses Jahr hat die Unsicherheit der Personen und der Güter sogar noch zugenommen, es gab einen Wiederausbruch (Zunahme?) von Diebstählen und Übergriffe auf die Bürger, die Frieden und Arbeit suchen (wollen) !   Als positives Zeichen konnte durch die Behörden berichtet werden, daß über 4.000 Wegelagerer bekehrt werden konnten.   Hinsichtlich des Gesundheitstandes ist zu vermelden, daß die Pest dieses Jahr erneut stark zugeschlagen hat. Man spricht von 47 Toten und 152 Fällen von Krankheitsverdacht. Dieses basiert auf Mangel von Hygiene und überall verteiltem Müll, aufgrund der absoluten Gleichgültigkeit aller Verantwortlichen der Gemeinden. Man fragt sich, ob es Geister gibt, die die Stadt reinigen und den Müll entsorgen werden. Das läßt denken, daß es eine Menge ausgesprochener Versprechungen gibt, die aber ohne Inhalt / Sinn gegeben und erst recht ohne im Konkreten eingelöst zu werden. Man kann noch keinen politischen Willen erkennen, der entschlossen ist, die Mentalität zu ändern und sich ohne Zögern genau auf diese Mißstände stürzt, die das soziale und wirtschaftliche Leben lähmen und die jeglichen wirklichen Fortschritt des Landes verhindern!   Wir, liebe Freunde, haben unsererseits weitergearbeitet und wir haben dieses Jahr noch zahlreiche Projekte zum Wohle und Nutzen der im Stich gelassenen Bevölkerung realisiert.   Nachfolgend die realisierten Projekte des Jahres 2014:   Wir haben eine Grundschule mit 10 Unterrichtsräumen gebaut, einen Werkraum mit einem Fassungsvermögen von 3.000 Personen, der auch als Raum für kulturelle Ereignisse dienen kann,  wir haben 95 Unterkünfte für die ärmsten Familien gebaut, wir haben die Sanierung von140 Häusern vorgenommen, verputzt und gestrichen, ebenso haben wir Entwässerungsarbeiten in allen unseren Dörfern durchgeführt , Entsorgungskanäle für Gebrauchtwasser gebaut, wir haben für Bürgersteige , geteerte Wege und gepflasterte Gassen in unseren Dörfern gesorgt und so die natürliche Erosion und Schäden an unserer Arbeit verhindert. Wir haben 400 Tische und Bänke für unsere Schulen hergestellt. Wir haben unsere drei Krankenhäuser in Manantenasoa, Safata und Ampitafa neu gestrichen. Wir haben 15.000 Bäume in Antolojanahary gepflanzt. Wir haben 37.000 Personen in unseren Auffangszentren für punktuelle Hilfe während des ganzen Jahres betreut. 38.000 Konsultationen wurden in unseren Pflegestellen durchgeführt. Wir haben während des ganzen Jahres 1.820.000 Essen allein an 7.000 Grundschüler verteilt. Wir mussten 455 Tonnen Reis und 100 Tonnen Gemüse kaufen. Desweiteren haben wir 65 Tonnen Reis an alte Leute, an Spezialfälle und im Aufnahmezentrum mehr als 15 Tonnen Gemüse verteilt. An die 3.000 Personen konnten während des ganzen Jahres arbeiten und ihr Leben aufgrund all dieser Arbeiten meistern (verdienen).   Projekte und Vorschau für 2015: Bau von 80 Wohneinheiten - Wasserversorgung von Adralanitra, Mahatsara und Antolojanahary - Bau von 10 neuen Klassensälen  - Elektrifizierung der Dörfer Antaninarenina, Ambaniala – Einzäunung der Hochschule in Tolotra – Erweiterung des Aufnahmezentrums von Mangarivotra – Sanierung der Spezialaufnahmestelle in Mahatazana – Erweiterung des Basketballfeldes in Akamasoa Stadt – Bau einer gepflasterten und geteerten Straße vor dem Dorf Ambaniala – Sanierung, Putz und Anstrich einiger hundert Unterkünfte in Akamasoa – Wiederaufforstung in Safata, Antolojanahary und Manantenasoa – Teeren von zwei Basketballfeldern in Bemasoandro – Bau eines kleinen Marktplatzes in Safata – Bau eines Direktorenbüros und eines Lehrerzimmers an der Fachhochschule von Safata – Sanierung des Zentrums in Vaingaindrano – Bau einiger Hunderter Toiletten – Bau einer neuen Küche in der Aufnahmestelle von Mangarivotra – Herstellung von 500 Tischen und Stühlen für die Schulen – Bau von zwei Umkleidekabinen, einem großen Konferenzzimmer plus 10 Toiletten und Duschen im Sportgebäudekomplex von Bemasoandro – Bau der gepflasterten Landstraße in Richtung Billa Saint Paul – Bau einer Entbindungsstation in Manantenasoa – Unterhalt von 12 Schulen von Akamasoa, Anstrich und Ersatz von Hunderten von zerbrochenen Fenstern – Bau eines gemeinschaftlichen Waschhauses in Akamasoa Stadt, Antaninarenina, Antolojanahary und Bemasoandro.   Das Jahr 2015 wurde als das Jahr Hoffnungen erwartet und ein Jahr mit großer Freude in der Welt, da wir ja die Armut auf unserem Planeten um die Hälfte reduzieren müssten. In aller Einfachheit muß man erkennen, daß nichts von all dem sich erfüllt hat und das ganz besonders in der ärmsten Bevölkerungsschicht auf dem afrikanischen Kontinent, die immer noch vergessen und allein gelassen ist.   Wir bleiben weiterhin dabei, mit der Armut vor unseren Türen und unter unseren Augen zu leben! Die Armut ist eine chronische Krankheit geworden. Es gibt jene, die das Ausmaß der Armut auf unserer Erde leugnen, indem sie falsche und zu optimistische Berichte erstellen.   Wie sonst kann man sich ihre fehlende Bereitschaft und Motivation erklären, um so schnell wie möglich wahre Lösungen gegen die Armut zu finden, in der 800 Millionen unserer Brüder und Schwestern leben?   Während man in Afrika versucht unter unerträglichen Lebensumständen zu überleben, suchen  die reichen Länder und multinationalen Firmen weiterhin nach einer Möglichkeit, wie man die Massen einschläfert und aus ihnen einfache Verbraucher und Beute des leichten Lebens machen kann.  Jene, die dieses für einen Teil der Menschheit betreiben, beuten ohne jegliche Gewissensbisse die Ressourcen unserer Erde aus, und zwar so als ob wir mehrere Ersatzerden hätten!   Unglücklicherweise glauben wir immer, daß der Motor der Wirtschaft der Profit ist, daß Geld, die Beherrschung (Herrschaftsanspruch) und das Monopol der Reichtümer bestimmten Ländern und Personen, die lüstern nach Ehrbezeigungen sind, die Macht geben, - und haben keinerlei Gefühl von Respekt und Sinn für den Dienst am Gemeinwohl aller Menschen auf unserer Erde.   Das war das Projekt der 8 Ziele des Millenniums der Vereinten Nationen! Es wird Zeit, daß die Vereinten Nationen daran denken, eine gerechtere Aufteilung aller Reichtümer unseres Planeten herbeizuführen und zwar zu Gunsten der Kinder, die auf unserer Welt geboren werden.   Papst Franziskus hört nicht auf, uns an all die einfachen Wahrheiten zu erinnern, aber wieviel schwieriger ist es, sie zu akzeptieren und sie alle Tage in die Praxis umzusetzen!   In AKAMASOA haben wir seit 25 Jahren im Geist der Brüderlichkeit, der Nüchternheit gelebt und in dem Teilen in einer menschlichen und solidarischen Dienstleistungswirtschaft, die die Lust darauf wiedergibt, als Akteur in der eigenen Geschichte vorwärts zu kommen.   Wir können in den Dörfern von AKAMASOA eine Freude und einen Respekt sehen, den man nicht oft in der großen Stadt sieht. Aber das darf uns nicht träumen lassen. Wir wissen, wie alles, was wir konstruiert haben, zerbrechlich ist und das wir es mit all unserer Kraft verteidigen müssen °   Wir bleiben wach und mit den Beinen auf der Erde! Wir haben Kämpfe um die Armut gewonnen, aber noch nicht den Krieg. Darum ist es uns verboten, in den schönen Erinnerungen unserer kleinen Siege über den Egoismus und das Böse zu schwelgen, wir müssen die gehen lassen und das jeder für sich!   Mit Ihrer Freundschaft und Ihrer Anteilnahme an unserem Werk in AKAMASOA zugunsten der Abgeschobenen sind wir entschlossen, weiterhin während dieses neuen Jahres 2015 zu kämpfen und neue Hoffnung und Unterstützung für unsere oft so desorientierten Jugendlichen zu geben, desorientiert durch die schlechten Beispiele, die sie auf den Wirtschaftsforen der Institutionen des Staates und der Gesellschaft sehen und dazu noch die Verlockungen des einfachen, leichten Lebens, künstliche und irreale Bilder im Fernsehen, die von den reichen Ländern zu uns kommen.   Die reichen und die armen Länder müssen dem gleichen Kampf die Stirn bieten, um dem Leben Sinn und Grund und ihrer Jugend Hoffnung zu geben, und diese dazu heranführen, gegen die Versuchungen der Ausschweifung zu kämpfen, der eines Scheinlebens.   Der Kampf um die Menschenwürde endet nie. Jede Generation muss darum kämpfen zu überleben und den Genuss an einem Leben zu finden, das dem Gemeinwohl und dem Wohlergehen aller gewidmet ist!   In AKAMASOA sind wir alle mit dieser großen Verantwortung konfrontiert, 12.000 Kinder und von der Straße von einer Mülldeponie aufgegriffenen Jugendliche zu erziehen, damit sie den Weg der Wahrheit, des Engagements und der Verantwortung und der Solidarität finden !   Liebe Freunde von AKAMASOA – DANKE für alles, was Sie für uns getan haben und wir laden Sie ein, weiterhin an unserer Seite zu bleiben und uns mit solchem Respekt, Diskretion und Liebe zu helfen, wie Sie es bis jetzt gemacht haben, damit wir weiterhin all unsere Projekte für das Jahr 2015 in die Tat umsetzen können. So könnten der Traum von Recht, von Teilen und dem gerechtem und dauerhaftem Fortschritt Wirklichkeit für die Ärmsten werden, die mit einigen Cents pro Tag (über)leben müssen!  

Dank Ihnen ist dieses Werk AKAMASOA eine „Oase“ der Hoffnung für Tausende von Kindern und ihren Familien geworden!

Nichts ist unmöglich für den, der liebt und an die Menschheit und seinen Schöpfer glaubt!

Frohes Weihnachtsfest und ein gutes, glückliches Jahr 2015 !

Vater Pedro

auf der anderen Seite der Welt

auf einer Deponie

inmitten von nirgendwo

inmitten der Ärmsten…

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